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April, April !

Liebe Leserin, lieber Leser,

sind auch Sie schon am 01.04. in den April geschickt worden? Die Tradition des Aprilscherzes gibt es ja in den meisten europäischen Ländern.

Ob von Freunden, Verwandten oder durch einen Presseartikel mit einer erfundenen und meist fantastischen Geschichte wird man in die Irre geführt und schließlich zum Narren gehalten! Aufgelöst wird unsere Leichtgläubigkeit dann mit dem Ruf: „April, April“!
Gut, wenn man dann über sich selbst lachen kann.

Auch bei uns in der katholischen Kirche ist dieser Brauch nicht unbekannt. So werden gerne Gotteshäuser in „Aprilscherze“ miteingebunden. Vor Jahren behauptete die Bildzeitung, dass der Kölner Dom abgerissen wird und dort eine IKEA-Filiale entstehen sollte. Das kommt nicht von ganz ungefähr, soll doch der Brauch unter anderem christliche Ursprünge haben.

Peinlich! Total peinlich für die vielen Leserinnen und Leser, die ihre Entrüstung bei der Bildzeitung kundtaten und schließlich feststellen mussten, dass sie veräppelt wurden! Wie konnte man nur darauf reinfallen? Sicherlich schmunzeln diese Personen jetzt über sich selbst, wenn sie an diese Falschmeldung zurückdenken.

Fake News

Fake News oder auch alternative Fakten, Falschnachrichten genannt: Diese vermiesen uns den Aprilscherzbrauch. Schließlich begegnen uns mittlerweile an 365 Tagen im Jahr gefälschte Nachrichten.

Auch werden diese Nachrichten leider nicht vom Absender mit „April, April“ aufgelöst.
Noch schlimmer, sie stiften Verwirrung und beeinflussen sogar Wahlen.

An was glauben wir?

Für uns wird es immer schwieriger. Was dürfen wir noch glauben? Was ist wahr?
Wir müssen uns selbst fragen und prüfen, ob die Inhalte die uns über die sozialen Netzwerke erreichen wahr sind!

Ostern – Auferstehung

Und Ostern, die Auferstehung – in diesem Jahr feiern wir das Osterfest am 1. April – ist das auch ein Aprilscherz? Naturwissenschaftlich gesehen unwahrscheinlich und selbst theologisch gesehen vielfach kontrovers gedeutet, aber eines ist es sicherlich nicht: Ostern ist kein Aprilscherz! Wenn es aber einer wäre, und die Schallmauer vom Reich der Toten nicht zum Paradies durchbrochen werden könnte, dann wären wir mit unserem Tod für immer tot!

Viele Zeugnisse der Apostel sprechen für die Glaubwürdigkeit der Auferstehung – aber absolut beweisen kann man sie nicht. Ein jeder von uns selbst muss sich entscheiden.

An was glaubst du? Glaubst du an Ostern? Glaubst du an die Auferstehung Jesu von den Toten? Glaubst du Jesus? Oder wird die frohe Botschaft für uns zur „Fake News“, zu einer falschen Nachricht? Wenn aber nicht, wenn wir an die Auferstehung glauben, dann lasst uns fragen, was das für unser Leben bedeutet? Welche Auswirkungen hat es für uns, für dich?!

Hannes Fruth

Hannes Fruth ist
Pastoraler Mitarbeiter in der
Gehörlosenseelsorge des
Bistums Regensburg





Monsignore von Lüninck (links) freut sich mit dem Jubilar Leonard Staubach.

Ein seltenes Jubiläum in Fulda

Leonard Staubach ist seit 70 Jahren Mitglied im Katholischen Gehörlosenverein
St. Bonifatius in Fulda.

Der 96-jährige ist als junger Mann kurz nach dem 2. Weltkrieg in den katholischen Verein eingetreten und ist seit dieser Zeit ein treues Mitglied geblieben.

Der Diözesan-Gehörlosenseelsorger Monsignore Michael von Lüninck ehrte den Jubilar und erzählte nach unserem Gottesdienst während der Versammlung, wie er ihn vor 50 Jahren noch als Kaplan in der Gehörlosenseelsorge kennengelernt hat.

Leonhard Staubach wird von seiner lieben Frau Marlies gut versorgt. Beide leben in ihrer Wohnung in Lauterbach und nehmen lebhaft am Vereinsleben teil.

Werner Althaus