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Leichnam?? Fron??
Fronleichnam?!

Oft fragen Menschen: „Fronleichnam, was ist das für ein schreckliches Fest? Feiert ihr eine Leiche?“ Ich kann sie verstehen. Das Wort Fronleichnam kennen wir heute nicht mehr. Es stammt noch aus dem Mittelalter und bedeutet vrône lîcham = des Herren Leib. Auch wenn man das weiß, ist es immer noch nicht zu verstehen, was wir Christen da feiern. Was kann man an einem Leib feiern?

Da fällt mir ein, dass wir heute doch viele Leiber (Körper) feiern. Meine Tochter schaut zum Beispiel gerade „Germanys next topmodel“. Da geht es darum, einen perfekten Körper zu haben. Wie es in den Herzen der Mädchen aussieht, ist nicht wichtig. Hauptsache groß, schlank und schön.

Da kann man schon fragen, was wir Christen am Leib Jesu feiern. Er war am Ende kaputt, zerschlagen und blutig. Kein schöner Anblick. Immer mehr Menschen sehen so aus. Zerschlagen und blutig. Die Menschen in Somalia, Nigeria, im Sudan, in Syrien…
Wie schrecklich und grausam ist es, die verletzten Kinder zu sehen.
Was denken und fühlen Menschen, die Krieg erleben?

Und auch bei uns gibt es kaputte Körper. Vom Krebs zerfressen, vom Schlaganfall gelähmt, von Krankheit zerstört. Es ist ein Trost, dass Jesus nicht aussieht wie „Germanys next topmodel“. Er ist wie wir. Wir sind wie er. Manchmal leiden wir. Manchmal sind wir glücklich.

Und bei allem ist er ganz nah dabei. Immer in uns drin. In unserer Seele. Das feiern wir an Fronleichnam. Jesus ist da, in seinem Brot. Wir vereinigen uns mit ihm, wenn wir sein Brot essen. Was wir essen, wird ein Stück von uns selbst. Sein Leib wird zu unserem Leib.
Unser Leib wird zu seinem Leib. Wir tragen Jesus in uns. Wir sind also nie allein.

Das ist ein guter Grund zum Feiern. Das zeigen wir dann auch stolz allen im Dorf und in der Stadt. In der Prozession tragen IHN durch die Straßen. „Schaut her, wir sind nicht allein!“ 

Margit Feist

Margit Feist ist Referentin für
Gehörlosenseelsorge im Bistum Mainz.

Die Gedanken zum Monat Juni gibt es auch als Video in Gebärdensprache:
www.taub-und-katholisch.de


VGV Recklinghausen
machte eine Fahrt "in's Blaue"



Am 26. April fuhren wir mit der Bahn von Recklinghausen nach Bonn.

In Bonn besuchten wir Museum „Haus der Geschichte“ und leider konnten wir wegen eines Schadens am Dach durch Regen nur das Parterre besichtigen.

Es war interessant zu sehen, wie die Zeitgeschichte nach dem Ende des 2. Weltkriegs bis heute verlief. Manche von uns konnten sich noch daran erinnern, wie das Wirtschaftswunder Wohlstand für alle brachte.

Bedingt durch den Wasserschaden fiel der Rundgang nun viel kürzer aus als zuvor geplant. Deswegen unternahmen wir im Anschluss eine Fahrt nach Köln, um dort weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Wir kannten schon die Parfümerie „4711“ aus dem Effeff. Darum gingen wir zu einer anderen Parfümerie, „Farina“. Dort wurde gezeigt wie man Parfüm herstellt. Es war sehr interessant, das zu erfahren. Wir staunten nicht schlecht, dass dieses Haus schon von vielen Monarchen besucht worden war. Es gibt keine Außenstellen von dieser Parfümerie. Man muss nach Köln fahren um Parfüm dort zu kaufen. Viele von uns haben Düfte getestet und bestimmte Parfüms gekauft.

Anschließend gingen wir zum „Kölschen Restaurant“ am Alten Markt. Wir haben dort ein „kölsches Menü“ ausprobiert. Vorher posierten wir vor dem Kölner Dom. Gegen 21.00 Uhr kamen wir mit der Bahn wieder in Recklinghausen an. Der zurückliegende Tag war einmal mehr ein wunderbares Erlebnis.