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Durchkreuzte Pläne
können zu Chancen werden !

„Willst du es schaffen, dass Gott lacht?
Dann musst du ihm – Gott –
von Deinen Zukunftsplänen erzählen.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser der epheta!

Ein Jahr geht zu Ende – ein neues Jahr beginnt. Wir erinnern uns vielleicht: wie war es im vergangenen Jahr? Was habe ich mir vorgenommen? Welche Ziele habe ich gehabt?
Und: was ist daraus geworden? Da denken wir an das SPRICHWORT oben.

Wir müssen oft einsehen:es klappt nicht alles so, wie wir es uns wünschen. 

***
Ich möchte mit der ganzen Familie eine besondere Reise machen.
Wir haben uns schon lange gemeinsam darauf gefreut – aber plötzlich können einige nicht mitkommen.

***
Ich habe mir im Beruf etwas vorgenommen: ein neues Projekt.
Ich habe schon vieles vorbereitet, ich bin auf einem guten Weg.
Ein neuer Chef kommt und sagt: „Schluss!“ – es geht nicht weiter.

***
Junge Leute möchten ihre Ausbildung abschließen,
doch es gibt Probleme bei den Prüfungen.

*** 
Eine plötzliche Krankheit kann alle Pläne durcheinander bringen.

Jetzt gerade, wo ich dieses schreibe, ist es mir selbst ein wenig so gegangen: ich habe mich am Bein verletzt – jetzt muss ich mehrere Wochen an Gehstöcken gehen.
Viele Dinge, die ich machen wollte, gehen nicht.
Da kann ich mich ärgern, wie ich will – das ist so,
das bleibt so.Ich kann mir vorstellen: manche Menschen werden traurig oder verzweifelt, wenn nicht alles gelingt, wie vorher geplant. Oder: wie man so sagt: verbittert, hart.
Sie denken vielleicht: „Es muss doch alles so gehen, wie ich es selbst geplant habe.“
Und wenn nicht, dann fühlen Sie sich von Gott und von ihrem Leben ungerecht behandelt.
Ich denke aber auch daran: wenn die Pläne sich ändern: muss ich nur traurig oder zornig sein, über das, was nicht möglich ist? Vielleicht gibt es da etwas Neues?

***
Plötzlich habe ich Zeit zum Lesen oder interessante Beiträge aus dem Internet anzusehen.
Ich bekomme ganz andere Gedanken.

***
Ich verabrede mich mit Freunden, die ich sonst nicht getroffen hätte.
Ich führe wichtige und gute Gespräche, die sich sonst nicht ergeben hätten.
***
Ich beobachte im Garten oder bei einem kleinen Spaziergang Dinge, die ich sonst in der Hektik einfach übersehen hätte. Ich freue mich darüber.

***
Ich bekomme neue Ideen, neue Pläne, die ich sicher sonst nicht gehabt hätte.

Vielleicht ist es, wie bei der Bahnfahrt: jemand stellt die Weiche um und die Fahrt geht weiter – in eine etwas andere Richtung. Nicht dorthin, wo ich gedacht habe.
Aber vielleicht irgendwohin, wo es auch Wichtiges und Gutes gibt für uns.
Ja: unsere Pläne („Fahrpläne“ unseres Lebenszuges) sind doch sehr unvollkommen.
Was 2018 bringen wird, wissen wir im Letzten nicht. Aber dass wir die Hoffnung haben dürfen, auch in diesem Jahr wieder Wichtiges, Gutes und Neues in unserem Leben zu erfahren: darauf dürfen wir vertrauen.

Wir haben selbst NICHT die Fäden in der Hand – und das ist gut so.
Wir dürfen vertrauen: Gott schickt uns auf die richtigen und guten Wege. Wir kennen diese Wege oft nicht und denken: was wir selbst uns wünschen, ist das einig Gute!
Es gibt hierzu noch ein anderes Sprichwort:

„Wenn Gott eine Tür schließt, öffnet er eine andere.“

Ja, das dürfen wir vertrauen: dass Gott uns 2018 viele neue Türen öffnet, die Weichen stellt und uns dabei begleitet und schützt! Ich wünsche allen Gottes Segen, Gesundheit und Freude für das neue Jahr.

Peter Brinker

Peter Brinker ist
Gehörlosenseelsorger
im Bistum Dresden-Meißen




Besinnungstag in Ravensburg

Kuchen Der diesjährige Besinnungstag fand diesmal an einem sonnigen herbstlichen Sonntag in Ravensburg statt.

Im Beisein seines evangelischen Amtskollegen Pfarrer Amann und dessen Frau freute sich unser Seelsorger Diakon Arnold, dass fast 30 Teilnehmer gekommen waren. Diese waren aus dem ganzen Oberschwaben, aus dem Allgäu und vom Bodensee angereist, unter ihnen zwei hörende Teilnehmerinnen aus der Ferne.

Diakon Arnold sprach zu uns über das Thema „Der Weg zu Gott ist Freude“. Gott macht uns Freude, weil alle Menschen zueinander im Herzen zum Lächeln offen sind. Manchmal ist ein Mensch in einer schweren Zeit durch Krankheit, Depression oder Unfall traurig oder einsam. Beim Treffen oder durch einen Besuch öffnet sich das Herz für jeden Menschen zu dem Lächeln.

Nach dem Vortrag haben wir uns ausgetauscht. Das geschah in Gruppen zu gemalten Bildern.
Nach dem Mittagessen in der Pension Knuppelnau war dann der gemeinsame Wortgottesdienst mit den beiden Seelsorgern im Saal des Bischof-Moser-Hauses. Diakon Arnold predigte über das Thema seines Vortrages. Der Besinnungstag klang mit gemütlichem Kaffeetrinken und ausgewähltem Kuchen und Zopfbroten aus.

Im Namen aller Teilnehmer gilt Diakon Arnold ein herzlicher Dank für den guten und interessanten Vortrag.

Wolfgang Schweizer