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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorstandsschulung
des Erzbistums Paderborn.

20 Jahre Diözesanobfrau im Erzbistum Paderborn - Elke Fast wurde wiedergewählt

In diesem Jahr gab es bei der Vorstandsschulung des Erzbistums Paderborn einen besonderen Grund zur Freude. Unsere Diözesanobfrau Elke Fast kann auf 20 Jahre Arbeit zurückschauen! Gleichzeitig stand aber auch die Wahl eines Diözesanobmanns oder einer Diözesanobfrau auf der Tagesordnung.

Wieder einmal lud unsere Diözesanobfrau Elke Fast alle Vereinsvorsitzenden der 7 katholischen Gehörlosenvereine und ihre Stellvertreter in der Zeit vom 24. bis 26.11.2017 ins Haus Maria Immaculata nach Paderborn ein. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken begrüßte Elke Fast alle auf das herzlichste. Sie freute sich sichtlich, dass fünf Vorsitzende und ihre Stellvertreter ihrer Einladung gerne gefolgt waren. Weiter begrüßte Elke Fast den Gehörlosenseelsorger Dechant Hubertus Böttcher aus Arnsberg sowie Schwester M. Christa aus Osnabrück. Und sie freute sie sich, dass Günter und Gabi Perse aus Herne sich bereit erklärt hatten, für die gesamten drei Tage die Führung des Protokolls zu übernehmen. Unsere Noch-Obfrau gab einen Rückblick auf ihre 20-jährige Tätigkeit ab, wobei sie nicht nur die schönen Ereignisse und Erfahrungen in ihre Arbeit hervorhob.

Dank für die geleistete Arbeit

Dann übernahm Dechant Hubertus Böttcher das Wort. Er sprach Elke Fast zuerst einmal seine Anerkennung für ihre bisherige Arbeit im Erzbistum Paderborn aus. Ihre Arbeit wurde und wird, so seine Worte, nicht nur von den Kath. Gehörlosenvereinen sondern auch vom Erzbistum selbst sehr hoch geschätzt. Im Jahr 2013 wurde Elke Fast vom Landrat des Kreises Gütersloh Dr. Sven-Georg Adenauer das Bundesverdienstkreuz für ihr großes Engagement als Diözesanobfrau verliehen. Dies alles sollte sich Elke Fast, so Dechant Böttcher, zu Herzen nehmen und die unschönen Erfahrungen, den Ärger und die Enttäuschungen, die sie als Obfrau erfahren musste, versuchen beiseite zu schieben. Sein Wunsch und so auch der Wunsch der Vereinsvorsitzenden sei es, dass Elke Fast auch in der Zukunft als Diözesanobfrau für das Erzbistum Paderborn tätig bleibe. Die Wahl, die anschließend folgte, brachte ein eindeutiges Ergebnis. Elke Fast wurde ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen wiedergewählt. Sie nahm die Wahl an und bedankte sich bei allen für das ihr so stark entgegengebrachte Vertrauen.

Zur Erholung ein Film

Nach dem Abendessen zeigte uns der Film „Die Sprache des Herzens“, das Leben der Marie Heurtin, die im späten 19. Jahrhundert in Frankreich taub und blind geboren wurde. Im Institut Larnay kümmern sich die Nonnen um einige taube Mädchen, welche in ihre Obhut gegeben wurden. Unter den Nonnen ist auch die lungenkranke Schwester Marguerite, die bisher jedoch hauptsächlich mit der Arbeit im Klostergarten betraut wurde. Sie nimmt sich der taubblinden Marie an. Der Film zeigt den folgenden monatelangen kräftezehrenden Einsatz von Schwester Marguerite bei der Erziehung von Marie Heurtin.

Gratulation zur Wiederwahl

Später, beim gemütlichen Zusammensitzen im Klosterkeller, gratulierte die 1. Vorsitzende des Kath. Gehörlosenvereins Dortmund Ingrid Szablenski unserer wiedergewählten Diözesanobfrau im Namen aller Vereinsvorsitzenden zu ihrem 20-jährigen Jubiläum und überreichte ihr ein Geldgeschenk und eine neue Aktentasche. Diese soll ihr u.a. die Freude an der Arbeit wiederbringen.

Berichte

Am Samstagvormittag gab Obfrau Elke Fast einen ausführlichen Bericht von der Schulungstagung des VKGD e.V. in Heiligenstadt ab. Anschließend gebärdete Elke Fast ein paar Worte zur Verabschiedung von Pfr. Schulze Raestrup in Enniger sowie der Tageswallfahrt am 10. Juni nach Kevelaer. Weiter stand die Zusammenstellung der Themen für die Bildungstagung, die in der Zeit vom 20. bis 22.04.2018 stattfinden wird, auf dem Programm.

Vortrag von Schwester Christa

Nach dem Kaffeetrinken übernahm Schwester Christa aus Osnabrück das Wort. Ihr Thema „Dem Menschen begegnen“. Da ging es um Gerechtigkeit, Aufmerksamkeit, Empfindsamkeit und Verantwortung für das Miteinander in unseren Gehörlosenvereinen. Als Grundlage diente Schwester Christa die Geschichte von Zachäus damals und heute. Zachäus war ein jüdischer Zöllner aus Jericho. Ein „oberster Zöllner“ und ein „Reicher“. Im Kontrast dazu war er aber kleinwüchsig. Zuerst ging Schwester Christa mit den Vereinsvorsitzenden die Unterthemen „Menschen am Rande“ (Abseits stehen) und „sich klein fühlen“ (Minderwertigkeitsgefühl) an. Dabei stand die Frage im Raum, wie es wohl bei Zachäus damals war. Als Kleinwüchsiger stand er automatisch im Abseits und fühlte sich dadurch minderwertig. Und wie sieht es heute in unserer Gesellschaft und in unseren Gehörlosenvereinen aus? Vergleiche wurden gezogen anhand von einigen Beispielen, die Schwester Christa aufzeigte.

Heilige Messe und eine Überraschung

Nach dem Abendessen feierten wir gemeinsam mit Prälat Theo Ahrens die heilige Messe in der Kapelle des Hauses. Den Tag ließen wir wieder im Klosterkeller ausklingen. „Wunsch nach Kontakt und Begegnungen“ sowie „Barmherzigkeit üben“ (das Unangenehme ertragen und annehmen, für alle beten) waren die Unterthemen am Sonntagvormittag. Zachäus hatte den Wunsch nach der Begegnung mit Jesus. Er kletterte dafür auf einen Baum, damit er Jesus sehen konnte. Zachäus lud Jesus in sein Haus ein. Sein schlechtes Gewissen plagte ihn und er hoffte auf die Barmherzigkeit von Jesus. Auch wir haben in der heutigen Zeit den Wunsch nach einem guten Miteinander. Wir sollten dieses ausüben und den Kontakt zu jedem pflegen, egal ob dieser ein angenehmer oder ein unangenehmer Mensch ist.

Barmherzigkeit üben!

Kurz vor Ende der Tagung gab es noch eine weitere Überraschung für unsere Diözesanobfrau. Klaus Mönnighoff, der 1. Vorsitzende des Iserlohner Vereins, überreichte Elke Fast einen Briefumschlag mit einem höheren Geldbetrag. Alle Vorsitzenden und ihre Stellvertreter hatten nochmals Geld gesammelt, um unserer lieben Obfrau beim Kauf eines neuen Computers zu unterstützen. Darüber war Elke mehr als sprachlos. Sie wusste nicht mehr, was sie sagen sollte außer: „Ich habe euch alle wahnsinnig lieb!“
Am Ende bedankte sich unsere Obfrau bei Schwester Christa für ihre große Mühe und die interessanten Vorträge. Diese haben uns alle doch sehr nachdenklich gestimmt. Ein nochmaliges Dankeschön richtete Elke an alle Vereinsvorsitzenden für das ihr entgegenbrachte Vertrauen. Für die nächsten fünf Jahre wünschte sie sich einen noch stärkeren Zusammenhalt untereinander und in der Bistumsarbeit.

Elke Stefanie Fast





Adventsfeier in Cloppenburg

Am 2. Dezember um 14.00 Uhr feierten wir die Heilige Messe mit Diakon Holger Meyer, den drei Vorbetern Gesina Jansen, Johannes Flatken und Willi Thienel und dem Kaplan Michael Bohne von der St.-Andreas-Gemeinde in Cloppenburg.

Der Kaplan ist neu und feierte zum ersten Mal mit uns den Gehörlosengottesdienst. Anschließend gingen wir in das Pfarrheim St. Augustinus zur Adventsfeier mit Kaffee, Kuchen und Schnittchen. Die fleißigen, tüchtigen Frauen vom Küchendienst hatten alles festlich geschmückt.

Unser 1. Vorsitzender Willi Thienel begrüßte zunächst die 120 Erwachsenen und sieben Kinder. Gegen 17.00 Uhr kam der Nikolaus (gespielt von Günter Kramer aus Herßum) vorbei und brachte zur großen Freude der Kinder Süßigkeiten und Geschenke mit.
Unser Gehörlosenseelsorger Diakon Holger Meyer bekam für seine monatlichen Gottesdienste und für seine Vermittlung des Pfarrheimes ein Dankeschön-Geschenk, und die tüchtigen Frauen in der Küche bekamen natürlich auch Dankeschön-Geschenke. Noch viele Stunden dauerte die Feier bei einigen Gläsern Glühwein und in guter Unterhaltung.

Der Vorstand des KGV Cloppenburg wünscht allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018. Die nächste Versammlung findet am 13. Januar 2018 statt, dann einmal ohne Messe vorher.

Christiane Grotheer



Der Nikolaus beschenkte die Kinder .