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Mit Führung durch die Landesgartenschau

In Bad Lippspringe ist derzeit Landesgartenschau. 10 Gehörlose aus Essen und Bochum besuchten sie am 1. Juli.



Die gehörlose Führerin Irmgard Kleinemeier holte die Gruppe am Bahnhof Paderborn ab. Sie trug die grüne Jacke als Zeichen der Landesgartenschau. Mit dem Bus fuhren alle gemeinsam nach Bad Lippspringe. Dort an der Kasse warten noch etwa zehn weitere Personen. Das gab ein großes frohes Hallo.

Wir gingen gemeinsam zum großen Kaiser-Karl-Park und betrachteten die Blumen, die mit Namensschildern versehen waren. Frau Kleinemeier erklärte uns kurz das Wichtigste, damit wir mehr Zeit zum Schauen hatten. Wunderschöne Blumen, die historische Liegehalle zum Atmen, tolle Spielplätze für die Kinder, Hausgarten-Beispiele, ein Glaubensgarten, Jagd und Wild im großen Tunnel, der aussieht wie ein Fernrohr, Gärtnermarkt, Staudengarten,

Bienenlehrpfad, Infos zur Partnerstadt Templin, ein Kreuzweg. Dies und vieles mehr gab es zu sehen. Die Rundwege sind gut beschildert. Auch mit dem Rollator oder dem Rollstuhl kann man sie gut benutzen. In der Mittagspause konnten wir in Selbstbedienung gutes Essen holen.

Nach dem Essen gingen wir in einen anderen Park vorbei an einer Burgruine zur Arminusquelle und Lippequelle. Davon kann man trinken. Es sind Heilquellen. Bad Lippspringe ist als Heil- und Luftkurort bekannt. Am Parkeingang gibt es eine Hallenblumenschau. Alle zwei Wochen werden die Blumen gewechselt. Zu sehen waren dort auch interessante Grabgestaltungen und ein allergologischer Garten sowie ein Treffpunkt der Landwirtschaft.

Es war ein gelungener Tag trotz eines Regenschauers. Wir bedankten uns bei Frau Kleinemeier für ihre gute Führung. Wir nahmen schöne Erinnerungen mit nach Hause.

Gisela Behrens



Tagesfahrt nach Brüssel

Am Sonntag, 11. Juni machte der Kath. Gehörlosenverein Iserlohn eine Tagesfahrt nach Brüssel.

Morgens kurz vor 8.00 Uhr trafen wir uns in Iserlohn am Seilersee. Dann ging es auf der Autobahn in Richtung Brüssel. Zur Mittagspause gab es am Bus Frikadellen, Bockwürste, Brötchen, Kaffee und Erfrischungsgetränke. Dann ging die Fahrt weiter nach Brüssel. Dort begrüßte uns eine Stadtführerin. Sie erklärte alles zur Brüsseler Altstadt und Obfrau Elke Fast übersetzte in die Gebärdensprache.

Ein schöner Name für den zentralen Platz einer Stadt ist „Grand Place“ (Großer Platz, auch Grote Markt auf flämisch). Denn rund um den Grand Place reihen sich prächtig verzierte Häuser, geplant von großartigen Architekten, mit ihren barocken Fassaden und Giebeln. Die Altstadt Brüssel wurde im zweiten Weltkrieg nicht zerstört.

„Manneken Pis“ ist ein Brunnenjunge, die Skulptur eines urinierenden Knaben. Sie ist eines der Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt Brüssel. Das größte Wahrzeichen Brüssels entstand 1958 zur Weltaustellung. Das Atomium hat neun Kugeln.

Zum Abendessen fuhr der Bus zum „Zollhof zur Schloot“ in Kempen. Danach begann die Heimfahrt. Wir dankten der Busfahrerin mit Begleitung für die gute Fahrt und auch dem 1. Vorsitzenden Klaus Mönnighoff für die schöne Reise.

Ulla Wagner